fahrradfreundliche stadt

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Bad Oeynhausen - eine fahrradfreundliche Stadt?

Bad Oeynhausen ist bestimmt keine fahrradunfreundliche Stadt. Reicht es aber schon für eine Aufnahme in die Arbeitsgemeinschaft "Fahrradfreundliche Städte und Gemeinden in NRW" (AGFS)? Sicherlich sind dazu noch etliche Anstrengungen erforderlich.

Um diesem seit langem angestrebten Ziel näher zu kommen, haben die Ratsfraktionen von SPD und GRÜNE/BF am 28. Februar 2008 zu einem Runden Tisch “Fahrradfreundliches Bad Oeynhausen” eingeladen. Von den etwa 40 Teilnehmern des Runden Tisches wurde ein Auftrag an die Verwaltung der Stadt Bad Oeynhausen erarbeitet, die Förderung des Radverkehrs in Bad Oeynhausen zu betreiben, ein Radverkehrskonzept für die Stadt zu entwickeln und die Stelle eines Fahrradbeauftragten als Ansprechpartner und verantwortlichen Mitarbeiter zu schaffen.

Aus den Beiträgen der Teilnehmer ergab sich, dass die in Bad Oeynhausen schon vorhandene Infrastruktur für Alltagsradler, Schüler, Radtouristen und Radsportler häufiger überprüft, besser gepflegt und in erforderlichen Fällen schneller saniert werden muss.

Logo Runder Tisch “Fahrradfreundliches Bad Oeynhausen”

Bis die Ortseingänge von Bad Oeynhausen mit dem Logo der Arbeitsgemeinschaft "Fahrradfreundliche Städte und Gemeinden in NRW" versehen werden können, ist noch viel zu tun. Übrigens, fahrradfreundliche Stadt bedeutet gleichzeitig auch Förderung der Belange von Fußgängern.

 Was ist eigentlich die AGFS und was versteht sie unter Fahrradfreundlichkeit?

Die Antwort darauf findet man auf der Internetseite der AGFS. Dort wird auch die nebenstehenden Broschüre als PDF zum Download angeboten.

Nachfolgend ein paar Stichpunkte zum Leitbild der AGFS - "Fahrradfreundlich und mehr..." - zu den acht zentralen Aspekten:

    Mehr Lebensqualität in der Stadt
    Mehr Bewegungsqualität auf kurzen Wegen
    Mehr Partnerschaft der Verkehrsteilnehmer
    Mehr Gesundheit durch mehr Bewegungsqualität
    Mehr Gewinn für Wirtschaft, Tourismus & Umwelt
    Mehr System im Radverkehr
    Mehr Verkehrssicherheit für Alle!
    Mehr Radverkehr im Modal-Split

Näheres und vieles mehr auf www.fahrradfreundlich.nrw.de

 

Weitere Informationsmöglichkeiten zum Thema Fahrradverkehr:

Hinweise zur wegweisenden Beschilderung für den Radverkehr

FahrRad in NRW! Das Handbuch zum Radverkehr in NRW

Beide Broschüren und diverse andere Veröffentlichungen können ebenfalls unter www.fahrradfreundlich.nrw.de bestellt oder als PDF heruntergeladen werden.

Herausgeber:

Ministerium für Wirtschaft und Mittelstand, Energie und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen,
Haroldstraße 4, D-40213 Düsseldorf, Tel.: +49(0)2 11-8 37-02, Fax.:+49(0)2 11-8 37-22 00,
E-Mail:
info@fahrradfreundlich.nrw.de, Internet: www.fahrradfreundlich.nrw.de

 

 

Aktivitäten der Bundesregierung zum Fahrradverkehr:

    Die Bundesregierung fördert den Radverkehr durch eine Reihe von Maßnahmen. Dazu gehören:

      Investive Maßnahmen zur Verbesserung der Infrastruktur, die Gestaltung rechtlicher Rahmenbedingungen sowie die Förderung von Forschungsprojekten.

    Erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland wurde von der Bundesregierung am 24. April 2002 ein "Nationalen Radverkehrsplan" vorgelegt. Für den Zeitraum von 2002 bis 2012 werden neue Wege und Umsetzungsstrategien zur Radverkehrsförderung initiiert, Handlungsempfehlungen gegeben und insgesamt ein Beitrag für ein fahrradfreundliches Klima in Deutschland geleistet.

    Die wichtigsten Ziele des Nationalen Radverkehrsplans sind:

      Die Steigerung des Radverkehrsanteils am Gesamtverkehr, die Förderung des Radverkehrs als Bestandteil einer nachhaltigen integrierten Verkehrspolitik sowie die Verbesserung der Verkehrssicherheit.

    Infos auf www.bmvbs.de/Verkehr/Strasse-,1435/Fahrrad.htm und
    www.nationaler-radverkehrsplan.de

 

    Das Bundesumweltamt hat auf der Website www.umweltdaten.de Informationen und Puplikationen zum Thema Fußgänger- und Fahrradverkehr zusammengetragen:

    Flächenhafte Verkehrsberuhigung
    Nachhaltige Mobilität
    Förderung von Fußgänger- und Fahrradverkehr
    Modellvorhaben Fußgänger- und fahrradfreundliche Stadt

    Die nebenstehende Publikation steht als Download zur Verfügung:
    www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/2989.pdf


    Das Netzwerk Verkehrssicheres NRW befasst sich als Initiative des Ministeriums für Bauen und Wohnen des Landes Nordrhein-Westfalen (MBV NRW) ebenfalls mit der Infrastruktur für Radfahrer und Fußgänger.

    Am 13. Februar 2008 wurde auf Anregung der Bezirksregierung das regionale Netzwerk "Verkehrssicheres Nordrhein-Westfalen im Regierungsbezirk Detmold" gegründet. Darin haben sich 16 Kreise und Kommunen aus Ostwestfalen-Lippe zusammengeschlossen, die sich in freiwilliger Selbstverpflichtung aktiv für eine Verbesserung der Verkehrssicherheit einsetzen wollen. Dazu gehörte auch die Stadt Bad Oeynhausen, vertreten durch Bürgermeister Müller-Zahlmann. Vorausgegangen war eine Verkehrssicherheitstagung am 13. November 2006 in Bad Oeynhausen. Die Tagung hatte den Titel “Vision Zero - Neue Wege der Verkehrssicherheitsarbeit in Ostwestfalen-Lippe”

    Als Ansprechpartner in Fragen der Verkehrssicherheitsarbeit wurden in allen Regierungsbezirken Koordinierungsstellen zur Unterstützung der Verkehrssicherheitsarbeit in den Kommunen und Kreisen eingerichtet. Diese haben die Aufgabe den Städten, Gemeinden und Kreisen bei

      der Einrichtung von Arbeitskreisen bzw. Runden Tischen,
      der Empfehlung von Maßnahmen für die lokale Verkehrssicherheitsarbeit,
      der Suche nach erfolgreichen Projekten,
      der Vermittlung von Kontakten zu Referenten und Experten,
      der Vermittlung potenzieller Sponsoren,
      und mit weiteren wertvollen Hinweisen zur Verkehrssicherheitsarbeit

     zu helfen.

    www.verkehrssicherheit.nrw.de
    www.bezreg-detmold.nrw.de/200_Aufgaben/010_Planung_und_Verkehr/Verkehrssicherheit/visionzero/index.php

     

    Ein Buch u.a. für Radfahrer, Polizeidienststellen, kommunale Verwaltungen, Rechtsanwälte und Richter

    Recht für Radfahrer - Gut informiert radelt sichs besser

    Berlin (sm). Im Buch RECHT FÜR RADFAHRER - EIN RECHTSBERATER -, welches jetzt im Rhombos-Verlag in einer zweiten, überarbeiteten und aktualisierten Auflage erscheint, findet der Leser Antworten auf Fragen wie: Welche Rechte hat ein Radfahrer? Worauf muss er im Straßenverkehr achten? Der Autor, RA Dr. Dietmar Kettler, ein Experte im Verkehrsrecht, fasst die Vorschriften und Regelungen zusammen, die über verschiedene Rechtsgrundlagen verstreut vorliegen, und stellt sie übersichtlich dar. Alle aktuellen Gesetzesänderungen der Straßenverkehrsordnung sind in der zweiten Auflage berücksichtigt.

    "Recht für Radfahrer - Ein Rechtsberater"
    Dietmar Kettler:
    2., überarbeitete und aktualisierte Auflage, 240 Seiten
    Rhombos-Verlag, Berlin 2008 - ISBN 978-3-938807-99-6
     

    Bestellen bei Amazon:  Recht für Radfahrer
     

    Inspirationsbuch “Fahr Rad! – Wege zur Fahrradstadt”

    Was kann ich tun, um das Radfahren zu fördern? Als Einzelperson oder im Verein, in der Politik oder Stadtverwaltung?

    Antworten darauf finden sich in der deutschen Übersetzung des "Cycling – Inspiration book". Es enthält Inspirationen zur Radverkehrsförderung in zahlreichen Handlungsfeldern: Gesundheit, Transport, Klima, Schule, Arbeit, Freizeit, Routen, Parken, Öffentlicher Verkehr, Wegweisung, Information, Karten, Untersuchungen, Kooperationen, Exkursionen, Werbung, Politik. Dieses Motivationsbuch für Einsteiger und Fortgeschrittene ist entstanden im Interreg-IIIB-Projekt "Baltic Sea Cycling", in dem von 2004 bis 2007 insgesamt 22 Partner im Ostseeraum zahlreiche Maßnahmen zur Radverkehrsförderung ausprobiert haben. Die besten Ideen aus dem Projekt und viele weitere geben gute Beispiele zur Nachahmung und neue Anregungen.

    Die Hansestadt Rostock, selbst Projektpartner, hat das Buch mit Förderung des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung übersetzen lassen, verschickt es kostenlos an Interessierte in ganz Deutschland und wünscht viel Spaß beim Lesen

    www.inspirationsbuch.de
     

Die Einleitung zum vorstehenden Inspirationsbuch sagt eigentlich schon worauf es für alle ankommt, um aus Bad Oeynhausen eine fahrradfreundliche Stadt werden zu lassen:

    Radfahren ist eine tolle Sache: Man kann Rad fahren, um von A nach B zu gelangen, zum eigenen Vergnügen oder um die Welt zu verbessern. Dieses Buch will zum Radfahren motivieren. Radfahren ist gut für deine Stadt. Mehr Fahrräder in den Straßen machen sie nachhaltiger und attraktiver.

    Und auch du kannst etwas dazu beitragen. Die Leute warten auf deinen Einsatz. Radfahren ist gut für alle. Und alle können etwas tun, damit es noch besser wird. Egal ob als Stadtoberhaupt, im Stadtparlament oder in der Verwaltung, ob als engagierter Laie oder mit Expertenwissen: Auch für dich gibt es eine Aufgabe! Wir brauchen jeden.

    Radfahren bedeutet Fortschritt. Du kannst jederzeit loslegen. Ob Radfahren in deiner Stadt schon verbreitet ist oder nicht: Besser kann es immer werden. Wenn es Hindernisse gibt, wirst du einen Weg finden, sie zu umgehen oder zu beseitigen. Sieh’ nach vorne. Und wenn du keine Lösung siehst: Schau’ dich um. Denn es gibt auch andere mit dem gleichen Ziel. Sie haben ähnliche Probleme vielleicht schon gelöst ...

Diese Seite soll unsere Stadt auf ihrem Weg zur fahrradfreundlichen Stadt in NRW begleiten und über Maßnahmen, Aktionen, Fortschritte und eines Tages über die Zielerreichung berichten.

Aus meiner Sicht sind in unserer Stadt schon einige Maßnahmen aus jüngster Zeit (ab Frühjahr 2008) zu erkennen, die darauf hindeuten, dass der Weg in Richtung fahrradfreundliche Stadt bereits eingeschlagen wurde - aber leider gibt es auch Rückschritte:
 

Fahrradanlehnparker an der neu gestalteten Bushaltestelle in Wulferdingsen, Bergkirchener Straße.

Hier lässt sich ein Rad sicher anschließen (Foto 04/2008).

 

 

 

Durch Verkehrszeichen und Markierung gut gekennzeichnete Führung des Fahrradverkehrs an der Bachstraße unmittelbar vor der Südbahnunterführung (Foto 04/2008).

 

 

Querungshilfe in Lohe, Detmolder Straße.

Fußgänger und Radfahrer kommen so sicherer von der Berliner Straße zur Theodor-Heuss-Straße (Foto 04/2008).

 

 

 

 

Sanierung des in die Jahre gekommenen Rad-/Fußweges an der Königstraße von der  Hermann-Löns-Straße aus Richtung Innenstadt (Foto 04/2008).

 

Pfosten quer über den Weswerradweg am Parkplatz Schiffsanleger Rehme (Foto 05/2008)

Die Pfosten sollen wohl verhindern, dass LKWs auf dem Parkplatz an der Fähre Amanda parken.

Zusätzlich wurde die Parkplatzzufahrt mit einer Höhenbegrenzung von 2,10 m versehen. Diese Maßnahme erschwert aber auch die Zufahrt von PKWs mit Fahrrädern auf einem Dachträger.

Jetzt befinden sich auf eine Strecke von 500 m zwischen dem Werre-Weser-Kuss und dem Alten Fährhaus an 4 Stellen Metallpfosten, die ein Unfallrisiko für Radfahrer darstellen.

Es gibt doch bestimmt geeignetere Maßnahmen, um das Befahren des Weserradwege durch Kraftfahrzeuge zu verhindern.

 

 

Der neue Werre-Radweg ist jetzt auch in Bad Oeynhausen zwischen dem Werre-Weser-Kuss und der Grenze zu Löhne ausgeschildert (Foto 06/2008).

 

 

 

 

 

 

 

 

Gleichzeitig wurde der Radweg an der Werre zwischen Sielbad und der Straße In der Ahe (Ford Meyer) ausgebessert (Foto 07/2008).

 

Radweg in Wulferdingsen an der Halsterner Straße (Foto 07/2008).

Der Radweg bzw. Gehweg auf der Südseite der Straße kann von beiden Seiten befahren werden, auch wenn er nicht in der vorgesehenen Breite von 2,50 m gebaut worden ist.

Der Radweg endet z.Zt. noch an der Grenze zur Stadt Löhne. Vielleicht wird er ja später weitergeführt und die Radwegenetze von Bad Oeynhausen und Löhne wachsen dann an einem weiteren Punkt zusammen.

 

 

 

Keine freie Fahrt mehr für Radfahrer in der Einbahnstraße!

Die Zeppelinstraße / Wiesenstraße (“unechte” Einbahnstraße *) darf bis zur Hindenburgstraße nicht mehr in Gegenrichtung befahren werden. Die Fahrbahnmarkierungen für die Radfahrer wurden entfernt und durch ein Verbotsschild ersetzt (Foto 08/2008).

Und wofür das alles? An der Wiesenstraße (Einwohnerparkzone) wurden die Parkplätze vor dem ehemaligen Kindergarten (jetzt Neubau “Haus am Osterbach” mit Tiefgarage und vier Parkplätzen) von der rechten auf die linke Straßenseite verlegt. Na ja, vorher waren es fünf Plätze und jetzt sind es sieben.

*) “Unechte” Einbahnstraßen sind Straßen, die nicht durch das blaue Einbahnstraßenschild als “echte” Einbahnstraßen ausgewiesen sind. Wenn man aus einer Einfahrt kommt, kann man also in beide Richtungen fahren oder auch auf der Straße wenden.

 

Nun sind die Pfosten neben den Sielbrücke wieder da! Vor Monaten waren sie durch Vandalismus abmontiert und in der Werre versenkt worden (Foto 08/2008).

Hier muss jetzt genau gezielt werden, da man schräg hindurchfahren muss. Wer von unten kommt und nicht genug Schwung mitbringt, kann schon arg in Bedrängnis kommen.

Radfernweg Bremen - Bad Oeynhausen, Mühlenroute, LandArt-Route, Werre-Radweg und Else-Werre-Radweg führen hier vorbei. Auch verlaufen an dieser Stelle  die Routen von der Innenstadt nach Löhne und Wulferdingsen (Radwegenetzes NRW).
 

 

Die Radstation wird weitergeführt. Die “Initiative für Arbeit und Schule“ (Ifas), die die Radstation am Bahnhof in Minden betreibt, konnte als Vertragspartner gewonnen worden.

Eine entsprechende Pressemitteilung war am 20. August 2008 in der NW zu finden.

Das Betreiben einer Radstation ist übrigens eine der Voraussetzungen um in die Arbeitsgemeinschaft ”Fahrradfreundliche Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen” (AGFS) aufgenommen zu werden.

Leider kam die Pressemeldung etwas verfrüht - der endgültige Betreiber, der Handwerks-Service
Minden-Lübbecke e.V.
- hat seine Arbeit erst am 1.12.2008 aufgenommen.
 

 

Die Bekanntgabe des Names Friedrich Bredemeier als Fahrradbeauftragter der Stadt Bad Oeynhausen erfolgte dann endlich am 30. August in der Neuen Westfälischen.

 

Am Sommerende ging es dann los mit der Verbreiterung des Weserradweges von Dehme aus bis zum Werre-Weser- Kuss. Für die Dauer der Bauarbeiten wurde eine gut ausgeschilderte Umleitung eingerichtet.(Foto 09/2008).

Auf einen Vorschlag von rad-oeynhausen hin, hat es der Fahrradbeauftragte Frierich Bredemeier möglich gemacht, im Rahmen der Baumaßnahmen eine neue bequem zu fahrende Verbindung von der Brücke über den Werre-Weser-Kuss zum Radweg an der Werre Richtung Eidinghausen / Werste zu bauen (Foto 10/2008).
 

In Zusammenarbeit mit der Stadt Bad Oeynhausen und dem Kreis Minden-Lübbecke (Amt proArbeit) betreibt nun seit dem 01.12.2008 der Handwerks-Service Minden-Lübbecke e.V. die Radstation in Bad Oeynhausen.

 

Unter Leitung des Fahrradbeauftragten findet am 8.12.2008 der 1. Arbeitskreis “Fahrradfreundliches Bad Oeynhausen” statt.

 

Die Weserstraße erhält vom Ortsausgang (Ende der Wohnbebauung) aus bis zur Straße Zur Hüffe einen neuen Radweg (Foto 12/2008). In 2009 soll der Weg bis zur Ampel an der Kreuzung Weserstraße / Hüffer Straße / Bachstraße verlängert werden.

Am 10.3.2009 trat der Arbeitskreis “Fahrradfreundliches Bad Oeynhausen” zu seiner 2. Sitzung zusammnen. Nun geht es richtig los! Die ersten Themen, die ausführlich behandelt werden sollen, sind: Bestandsaufnahme des vorhanden Radwegenetzes und deren Beschilderung - Verbesserung der Verkehrssicherheit - Fahrradparken in Bad Oeynhausen.

 

Die Radstation Bad Oeynhausen wurde am 28. März 2009 durch Bürgermeister Mueller-Zahlmann wiedereröffnet.

Betreiber ist der  Handwerks-Service Miknden-übbecke e.V. Die Räumlichkeiten sind frisch renoviert und eine Werkstatt für kleinerer Reparaturen ist auch vorhanden.

Im Rahmen der Feierstunde gab es noch eine Neuigkeit: Bad Oeynhausen ist jetzt Mitglied im ADFC Kreisverband Minden..

 

 

 

Foto: Andreas Edler
 

Im Rahmen des Arbeitskreises wurden die Radverkehrsnetze in Bad Oeynhausen einer Bestandsaufnahme und Überprüfung unterzogen und Vorschläge für eine Veränderung und oder Ergänzung erarbeitet.

Für das bestehende und auch für die zukünftig geplanten Netze hat eine Arbeitsgruppe Overlays für die Anwendung Google Earth erstellt. die hier als Download bereitstehen. Zusätzlich stellt rad-oeynhausen.de ein Schilderkataster als Overlay für Google Earth und eine ergänzende Übersicht zu den Schilderstandorten als Excel-Datei zur Verfügung, die hier ebenfalls als Download angeboten werden.

Radverkehrsnetze in Bad Oeynhausen:

Fahrradstadtplan 18_08_2009

Standorte und Nummern der Fahrradwegweiser:

Radrouten-Schilder

Excel-Datei zu den Schilderstandorten:

Radroutenschilder DIN A3

 

 

Seit Ende Juli ist das Staßen- und Wegenetz der Stadt Bad Oeynhausen in der freien Weltkarte OpenStreetMap erfasst.

Die jeweils .aktuellen Radverkehrsnetze für Alltagsradler und Radtouristen sind dort in einer speziellen Cycle Map eingepflegt.

Die Internetkarte ist über www.openstreetmap.org oder www.opencyclemap.org erreichbar.

Vielen Dank dafür an Robert Schoder.

Am 9. Juni 2009 haben sich einige Mitglieder des Runden Tisches “Fahrradfreundliches Bad Oeynhausen” nach Bünde aufgemacht, um sich durch den dortigen Fahrradbeauftragten Thomas Schuh darüber aufklären zu lassen, was eine fahrradfreundliche Stadt ausmacht.

Im Rahmen dieser Exkursion wurde eine Ampel vorgestellt, die dem Radfahrer einige Sekunden vor dem Kraftverkehr durch Grünlicht freie Fahrt gewährt. Vorteil einer solchen Schaltung ist, dass die Fahrradfahrer bereits im Blickfeld der Kraftfahrer sind, bevor diese losfahren dürfen. Insbesondere wird dadurch ein Konflikt zwichen rechtsabbiegenden Kraftfahrern und geradeausfahrenden Fahrradfahrern entschärft. Zweifellos ein Sicherheitsgewinn für den Fahrradverkehr.

Auch in Bad Oeynhausen gibt es schon so eine Ampel. Sie befindet sich an der Dehmer Straße am Abzweig Alter Postweg in Richtung Innenstadt. Hier ist die Querung des Alten Postweges für Fahrradfahrer und Füßgänger zudem über getrennte Trassen ausgeführt, Der Radverkehr verläuft so nicht umständlich über die Verkehrsinsel, wie es an anderen Kreuzungen und Einmündungen sonst häufig der Fall ist.

StVO-Novelle 2009

Am 1. September 2009 sind Änderungen der Straßenverkehrsordnung (StVO) und der zugehörigen Verwaltungsvorschriften (VwV-StVO) in Kraft getreten. Im Internet sind dazu diverse Unterlagen zu finden. Empfehlen möchte ich eine Broschüre, die der Deutsche Verkehrssicherheitsrat herausgebracht hat. In dieser Broschüre sind alle Informationen zusammengefasst, die für Fahrradfahrer von Interesse sind. Die Broschüre kann als PDF-Dokument heruntergeladen werden:
http://www.adfc-nrw.de

Die zum 01.09.2009 durchgeführte Novellierung der StVO wurde durch das Bundesministerium überprüft und für nichtig (unwirksam) erklärt. Damit gab es keine 46. Änderungsverordnung und die Fassung der StVO vor dem 01.09.2009 gilt weiter.

Da die VwV-StVO vorher veröffentlicht wurde, dürfte sie weiterhin Gültigkeit haben.

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